Konzept:

Dieser Wagen ist als Kindergarten konzipiert und musste von den Behörden genehmigt werden. Dies bedeutet, dass er den Richtlinien für einen Neubau (Haus) und den Richtlinien für „Kinderhorte“ entsprechen muss. Hierdurch waren wir gezwungen weniger ökologische Baustoffe zu verwenden, um die geforderte Wärmedämmung etc. zu erreichen, ohne enorm dicke Wände zu produzieren. Ebenso soll er der intensiven tägliche Nutzung durch 10 Kinder gerecht werden.

Charakteristika:

Der Bubble Gum soll trotz seiner Grösse und seinem funktionalem Charakter verspielt und auf Kinder positiv anziehend wirken. Dies soll zum einen durch die Farben und die runden Fenster passieren. Der Innenraum ist (ausser die Küche) auf die Bedürfnisse/Grössenwahrnehmung von Kindern orientiert. Der Bubble-Gum ist der erste von zwei Wagen (den zweiten siehst du hier) für das KITAMOBIL. Bedeutet die beiden Wägen sollen individuell sein, aber gleichzeitig zusammen gehören.

Bauphase:

Die Baustelle Bubble Gum war geprägt vom Umzug der Wagenschmiede in eine eigene Werkstatt. Die ersten 3 Monate waren wir in der BINZ in Zürich am bauen (Dankä.ch!). Der Wagen mit der gesamten Werkstatt zügelte dann im Winter nach Wetzikon in die Kulturfabrik. Wo die Wagenschmiede nun ihr Zuhause gefunden hat. An unserer Baustelle für die beiden Wägen, arbeiteten stets 2-3 Personen.